Lithium sorgt in Batterien für Energie und Ausdauer – doch könnte das Spurenelement auch unserem Körper neue Power geben?
Aktuelle Studien zeigen spannende Zusammenhänge zwischen Lithium, Zellschutz und Demenzprävention. Erfahre, warum Forscher glauben, dass Lithium mehr kann als nur Akkus laden.
Lithium & Langlebigkeit
Lithium als Bestandteil von Batterien ist bekannt – doch es ist viel mehr als das. Die Forschung zeigt, dieses Spurenelement könnte auch für unsere Gesundheit vor allem auch im Alter entscheidend sein.
Lithium hemmt das Enzym GSK-3, welches mit beschleunigtem Alter und altersbedingten Krankheiten in Verbindung gebracht wird. Studien deuten daraufhin, dass Lithium die Zellalterung verlangsamen und die Telomere schützen kann – ein wichtiger Faktor für gesundes Altern.
Harvard-Forscher fanden heraus: Bei Alzheimer-Patienten ist der Lithiumspiegel im Gehirn deutlich reduziert. In Tiermodellen konnte die Supplementierung mit Lithium-Orotat den kognitiven Verfall nicht nur stoppen, sondern teilweise umkehren
5 Key-Facts über Lithium
- Essentielles Spurenelement welches dem Körper zugeführt werden muss
- Antivirale Eigenschaften: Lithium besitzt antivirale Eigenschaften und kann die Replikation von Viren hemmen. Studien weisen daraufhin, dass durch Lithium die Schwere von Covid 19 Infektionen reduziert werden können.
- Mikrodosiertes Lithium kann bei Erkrankungen wie
- Depression,
- Alzheimer,
- Chronic Fatique Syndrom &
- Long-COVID helfen
- Mangelhafte Anerkennung und Versorgung: Trotz seiner Bedeutung wird Lithium in der EU nicht als Nahrungsergänzungsmittel anerkannt, obwohl epidemiologische Studien zeigen, dass Regionen mit höherem Lithiumgehalt im Trinkwasser niedrigere Alzheimer- und Depressionsraten haben.
- Trinkwasser enthält Lithium, aber oft wird es herausgefiltert, da es keinen verbindlichen Grenzwert gibt….was zu einer unzureichenden Versorgung in der Bevölkerung führt.
Was ist Lithium?
Lithium in der klassischen Medizin
In der Medizin wird es vor allem als Lithiumcarbonat oder Lithiumcitrat eingesetzt. Lithium wirkt stimmungsstabilisierend und wird seit den 1940er Jahren zur Behandlung von bipolaren Störungen verwendet. Es hilft, manische und depressive Phasen auszugleichen und Rückfälle zu verhindern.
Die Therapie ist sehr wirksam, erfordert aber hohe Dosen und somit auch regelmäßige Blutkontrollen und geht mit häufigen Nebenwirkungen einher.
Mikrodosis in Form von Lithiumorotat
In unserer Praxis setzen wir ausschließlich mikrodosiertes Lithium in Form von Lithium-Orotat ein.
Die Dosierung liegt zwischen 1 und 5 mg elementarem Lithium pro Tag – etwa 40-mal weniger als in der klassischen Therapie.
Studien zeigen, dass diese Mikrodosen vielversprechend für die Prävention von Alzheimer, Depressionen und anderen neurodegenerativen Erkrankungen sind.
Aufgrund der niedrigen Dosierung treten Nebenwirkungen nur selten auf.
Dennoch sollte die Einnahme ausschließlich unter fachlicher Beratung erfolgen, da Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten möglich sind.
Lithium-Orotat passiert leichter die Blut-Hirn-Schranke, hat eine bessere Bioverfügbarkeit und verursacht aufgrund der niedrigen Dosierung sehr selten Nebenwirkungen.
Dennoch sollte die Einnahme nur unter fachlicher Beratung erfolgen, da auch bei Mikrodosen Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten möglich sind.
Anwendung in der Praxis
Anwendungen der Lithiumorotat Therapie
Wenn Sie unter:
- Stimmungsschwankungen
- chronischer Erschöpfung
- Konzentrationsproblemen
- Angststörungen
- depressiver Verstimmung
- familiärer Vorbelastung für Alzheimer oder Demenz
- erhöhtem Stress
- Schlafstörungen oder
- zur Prävention von neurodegenerativen Erkrankungen
leiden kann Lithiumorotat für Sie sinnvoll sein.
Bevor eine Therapie eingeleitet wird, bestimmen wir in unserer Praxis zunächst den Lithiumspiegel im Blut. Auf Basis dieser Laboranalyse erstellen wir einen individuellen Therapieplan mit gezielter Substitution von Lithium-Orotat in Mikrodosierung.
Die Behandlung wird durch regelmäßige Kontrolltermine begleitet, um Wirksamkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
Ziel ist es, die Gehirn- & Zellgesundheit zu unterstützen – sanft & gut verträglich
Mach’s für dich!
Fallbeispiel aus meiner Praxis
Ausgangssituation:
Eine Patientin stellte sich in meiner Praxis vor, nachdem sie über mehrere Monate unter massivem Schlafmangel, verminderter Stressresilienz und einer auffällig kurzen Nervenleitungsreaktion gelitten hatte. Sie hatte sich bereits intensiv mit ihrer Gesundheit auseinandergesetzt und eigenständig ein Blutbild beim Hausarzt veranlasst. Die ärztliche Rückmeldung lautete: „Alles in Ordnung.“ Eine Therapie wurde nicht eingeleitet.
Diagnostischer Ansatz:
Bei der erweiterten Analyse fiel auf, dass die Lithiumspiegel im Blut kaum messbar waren. Lithium ist in Spuren für die Regulation von Stimmung, Schlaf und neuronaler Funktion relevant. Ein Mangel kann sich unter anderem in Schlafstörungen und erhöhter Reizbarkeit äußern.

Therapie und Verlauf:
Wir entschieden uns für eine sanfte Supplementierung mit Lithium-Orotat in niedriger Dosierung. Bereits nach kurzer Zeit berichtete die Patientin über eine deutliche Verbesserung ihres Schlafes und eine spürbar höhere Belastbarkeit im Alltag. Die Nervenleitungsreaktionen normalisierten sich ebenfalls.
Ergebnis:
Durch die gezielte Mikronährstofftherapie konnte die Lebensqualität der Patientin erheblich gesteigert werden – ohne den Einsatz klassischer Medikamente und mit einem ganzheitlichen Ansatz.
Fazit
Lithium ist ein oft unterschätztes Spurenelement, dessen Mangel in der Bevölkerung weit verbreitet ist.
Wer eine Supplementierung mit Lithiumorotat in Betracht zieht, sollte dies ausschließlich unter fachkundiger Begleitung tun – für eine sichere und verantwortungsvolle Anwendung
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen oder Fragen zur Lithiumtherapie wenden Sie sich bitte an einen Experten.
